Der Ankauf

Bevor ein Objekt von der HERITUS AG erworben wird, informieren wir uns anhand von aussagekräftigen Unterlagen über dessen Wertigkeit. Diese werden von einem Architekten unseres Vertrauens erstellt, der im Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden sehr erfahren ist.
Zu diesem Zweck nimmt der Architekt eine Standortanalyse vor. Dabei werden die Lage hinsichtlich Verkehrsanbindung und Infrastruktur sowie die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks geprüft. Weiterhin werden der Bauzustand und dessen Ausbaubarkeit untersucht und fotografisch dokumentiert. Daraus und mithilfe modernster Vermessungsmethoden wird die Größe der zu sanierenden Wohnflächen des Bauobjektes ermittelt.
Erst wenn wir aufgrund der Ergebnisse aus den Voruntersuchungen sicher sein können, dass sich zukünftige Bewohner in dem zu sanierenden Gebäude wohlfühlen werden, entscheiden wir uns für den Ankauf des Gebäudes.

Zitat von Dipl.-Bauingenieur Roger Stolze

"Die Planung meines Büros ist darauf ausgerichtet, die Attraktivität der denkmalgeschützten Immobilie als wertstabile und im Wert steigende Investition darzustellen. Das Bauwerk ist Teil der Geschichte, in dem Städtebau, Architektur und Personengeschichte ein hohes Maß an Unverwechselbarkeit erreicht. Diese Individualität bietet das Baudenkmal im besonderen Umfang. Die Kenntnis historischer Zusammenhänge in der Bewertung der Lage, der Baugeschichte und der sich daraus ergebenden städtebaulichen Perspektiven sind Ressourcen, deren Kenntnis Wertstabilität und Wertsteigerung transparent und für den Kunden nachvollziehbar werden lassen.
Die damit vermittelte Kompetenz ist ein Wettbewerbsvorteil, den es bei der Projektentwicklung und der Vorstellung der sanierten Immobilie zu nutzen gilt Insgesamt mehr als 12.500 sanierte gründerzeitliche Gebäude sind heute ein Markenzeichen der Stadt und es gilt, weiteren Gebäudeverfall und drohenden Abriss zu verhindern.
Mein persönlicher Beitrag ist eine Planung einer hochwertigen Sanierung für eine Steigerung einer langlebigen Wohnqualität, mit neuartiger räumlicher Zuordnung und die Integration nachgefragter, individueller Wohnkonzepte unter Erhalt von wesentlichen Teilen der Bausubstanz und des stadträumlichen Zusammenhanges, sowie der Schaffung von Grünbezügen."