Die Bauphase
Die HERITUS AG bürgt für eine gründliche Sanierung vom „Scheitel bis zur Sohle“. Der Sanierungsbeginn nach der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) wird beim zuständigen Bauamt durch den Architekten angezeigt. Danach geht es auf der Baustelle zur Sache.


Der Ablauf der nachfolgend beschriebenen Bauarbeiten erinnert an die Funktion eines Schweizer Uhrwerkes. Alle Gewerke greifen zeitlich und qualitativ sorgfältig aufeinander abgestimmt ineinander, damit zum geplanten Stichtag ein von Grund auf saniertes Kunstwerk seinen stolzen Eigentümern übergeben werden kann. Auch Sie könnten dazugehören.

Die Maurer schaffen Durchbrüche für Fenster und Türen oder mauern Nischen und Öffnungen aus. Um ebene Flächen im Erdgeschoss zu schaffen oder Deckenbereiche zwischen Erdgeschoss und Keller zu ersetzen, müssen Beton- und Stahlbetonarbeiten durchgeführt werden.

Ist der Rohbau fertiggestellt, kommt der Prüfingenieur für Tragwerksplanung zur Rohbauabnahme. Sie merken schon, dass der Gesetzgeber zur allgemeinen Sicherheit immer wieder Kontrollmechanismen vorgeschrieben hat.


Auch die Außenfassade muss nach historischem Vorbild wieder fachmännisch hergestellt werden. Schließlich gilt die Vorderansicht eines Hauses als seine Visitenkarte.
Innen werden Wände verputzt und Handwerker für den Trockenausbau kümmern sich um das Aufstellen von Einbauwänden, die Montage von Unterhangdecken sowie die Verkleidung und Dämmung des Dachgeschossausbaus.
Estrichleger verlegen Wärmeschutz- und Schallschutzelemente in den Fußböden, bevor der Estrich eingebracht wird. Im Keller werden die Räume durch Metallwände voneinander abgetrennt und Feuerschutztüren eingebaut.
An der meist rückseitigen Außenfassade werden Balkone mithilfe einer Stahlbaukonstruktion montiert. Auf diese Weise entspricht die Wohnqualität auch gehobenen Ansprüchen zukünftiger Hausbewohner.

Wände und Decken werden tapeziert und erhalten danach einen freundlichen weißen Farbanstrich. Die elektrische Installation wie der Einbau von Schaltern und Steckdosen wird vervollständigt. Im Eingangsbereich des Hausflures werden die geräumigen Edelstahlbriefkästen poliert und die Klingelanlage aus Edelstahlelementen mit Gegensprechfunktion angeschlossen.
Soweit vorhanden, werden kostbare Erinnerungen aus vergangenen Zeiten vom Maler und Stuckateur liebevoll in Szene gesetzt. Dazu können Malereien und Stuckornamente im Treppenhaus, an Decken oder Wänden sowie an der Außenfassade gehören. Die Denkmalschutzbehörde kontrolliert die richtige Farbgebung und Schablonierung, also das Muster der Malerei beziehungsweise der Ornamente. Tischler ergänzen eventuell vorhandene historisch restaurierte Türen und Treppengeländer. Mittlerweile ist auch der Außenbereich angelegt. Im Hof sind Gehwege und Mülltonnenstellplätze gepflastert, attraktive Beete mit hübschen Pflanzen angelegt und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen worden.
Nach einer abschließenden Feinreinigung des Hauses erstrahlt das ehemals „verwunschene Schloss“ nun in neuem Glanz. Es ist nur noch ein kurzer Augenblick bis das Anwesen seine „Lebendigkeit“ endgültig zurückgewinnt.

