Baubeschreibung

Die vorhandenen Grundleitungen werden gespült. Bei Defekten an der Grundleitung sind diese zu erneuern oder fachgerecht auszubessern. Kontrolle der vorhandenen Schächte mit ggf. Instandsetzung.
2. Mauerarbeiten/Trockenbau/Trockenlegung
Abbruch von Wänden, Zumauern von Türöffnungen sowie Schaffung neuer Durchbrüche für Türen nach Erfordernissen gemäß Planvorgaben. Einziehen von Unterzügen nach Angaben der Statik. Ausführung neuer Wohnungstrennwände und Vorsatzschalen im Trockenbau/Mauerwerk entsprechend den Erfordernissen des Schallschutzes, mit vorgenannten Einschränkungen. Der Kellerfußboden wird gereinigt, defekte Stellen werden repariert. Die Kellerwände werden mit Sand gestrahlt oder gebürstet.

3. Zimmerer, Dachdecker- und Klempnerarbeiten
Sanierung der Dachkonstruktion nach Erfordernissen der Statik. Eindeckung des Daches, Dachklempnerarbeiten, Erneuerung der Schneefanggitter nach Angaben Denkmalschutz. Die Wandanschlüsse an der Dachhaut, Dachrinne und Fallrohre werden in Titanzinkblech ausgeführt. Ein Dachausstieg wird gewährleistet, sofern dies vom Bezirkschornsteinfegermeister gefordert ist.
4. Dämmarbeiten
Dämmarbeiten finden in den Wohnungen Dachgeschoss und im Bereich des Fußbodens Erdgeschoss statt. Die Fußböden erhalten einen mineralischen- oder Trockenestrich zur Verbesserung der Trittschalldämmung. Wärmedämmung der Steigleitungen Heizung/Warmwasser. Zur Verbesserung des Schallschutzes werden soweit möglich und erforderlich vor die vorhandenen Wohnungstrennwände biegeweiche Vorsatzschalen raumhoch realisiert.

Wandputz in Wohnungen und Treppenhaus ausbessern, glätten und teilweise spachteln. Sanierung der Fassade und des Treppenhauses gemäß den denkmalpflegerischen Vorgaben.
6. Fliesenarbeiten
Die Fliesen für Sanitärräume gem. Bemusterung durch den Bauherren. Die Wände werden mindestens türhoch gefliest, in den Bädern und Küchen gemäß Bemusterung. Fliesenspiegel in Küche in hellgrau oder weiß, nach Bemusterung durch den Bauherren. Verfugung Böden lichtgrau, Wände weiß oder lichtgrau, in Anschlussbereichen dauerelastische Verfugung mit Silikon. Hauseingangsbereich Fliesen aufarbeiten, bzw. Erhalt vorhandener Böden oder neuer Fliesenbelag in Absprache mit dem Denkmalschutz. Bodenplatten im Hofbereich als Verbundpflaster. Fensterbänke: Innenfensterbänke aus Naturstein.
7. Fenster
Einbau von Isolierglasfenstern untere Flügel mit Dreh- bzw. Dreh/Kippflügel Oberlichter die nur von innen zu reinigen sind mit Klapp-, Drehoder Kippfunktion. Die Ausführung wird entsprechend den denkmalpflegerischen Vorgaben vorgenommen.
Badsanierung bei einer Denkmalschutzimmobilie

Alle alten Wohnungseingangstüren werden denkmalgerecht aufgearbeitet, Türdrücker nach Bemusterung durch den Bauherren, Sicherheitsgarnituren mit Knopf und Zylinder.
9. Malerarbeiten
Alle nicht verfliesten Wohnungsinnenwände werden mit Rauhfasertapete leichte Körnung tapeziert und weiß gestrichen (Tapetenkörnung durch Bemusterung des Bauherren). Wohnraumdecken werden ggf. ebenfalls tapeziert und gestrichen oder gespachtelt und gestrichen. Alternativ können statt Raufasertapete auch glatt gespachtelte und gestrichene Decken und Wände hergestellt werden. Treppengeländer, Treppenstufen reinigen ggf. mit Farbe beschichten oder die Originallasur aufarbeiten, Treppentrittstufen und Podeste schleifen und lackieren. Bei Aufarbeitung von Türen abschließender Anstrich oder die Originallasur aufarbeiten. Außenwände/Fassade gem. Angaben Denkmalschutz streichen/ behandeln. Treppenhaus Innenanstrich nach Farbvorgabe Denkmalschutz nach einer sachgerechten Befunduntersuchung.
10. Bodenbeläge
In allen Wohnräumen und Fluren (exkl. Bad und Küche und ggf. Abstellräume) wird Parkettboden mit Holzsockelleisten verlegt.

Die Elektroinstallation erfolgt nach VDE-Vorschriften und den Auflagen des örtlichen EVU. Kabelführung unter Putz, in Keller auf Putz. Hausanschluss mit zentraler Verteilung in Schrank mit Zähler je Wohnung. Treppenhaus, Gemeinschaftsräume und Heizraum mit eigenem Gemeinschaftszähler. Außenbeleuchtung in ausreichendem Maße mit Zeitautomat. Je Wohnung eine Unterputzverteilung mit Deckel lackiert. Ausreichende Schalter, Steckdosen und Beleuchtungsauslässe in den Wohnungen (einfacher Ausstattungsgrad), Flächenprogramm elektroweiß, Fernseh- und Telefondose in jeder Wohnung einschließlich Verkabelung bis Hauptanschluss, Badewannenerdung nach VDE-Vorschriften, Spiegelleuchtenauslass im Bad über Waschbecken.
Maico-Badlüfter nach Erfordernis, oder gleichwertiges Fabrikat. Kellerbeleuchtung, Treppenhausbeleuchtung, Klingel mit Wechselsprechanlage und Videoüberwachung. Innentüren werden gem. Bemusterung durch den Bauherren erneuert oder Bestands-Innentüren werden restauriert. Wohnungseingangstüren werden in Abstimmung mit dem Denkmalschutz aufgearbeitet oder es erfolgt der Einbau neuer Wohnungseingangstüren. Die Hauseingangstüren werden denkmalgerecht aufgearbeitet oder erneuert. Türdrücker analog Wohnungseingangstüren. Feuerschutztüren im Keller sofern bauordnungsrechtlich gefordert.
12. Heizungsanlage
Zentrale Warmwasserheizung in moderner Brennwerttechnik mit Außentemperatursteuerung und Nachtabsenkung. Wärmeerzeugung durch Gasheizkessel mit Steuerung mit Nennleistung nach Angabe der Haustechnik sowie Umwälzpumpen. Heizkörper als Plattenheizkörper mit Thermostatventilen und Verdunstungsmesser zur Heizkostenermittlung, Steigstränge und Etageninstallation in geeignetem Material. Sanierung eines Schornsteins (Einbau eines Edelstahlrauchabzugsrohres in vorhandenen Schornstein).

Entwässerung der Steigleitung SML-Rohre, HT- Rohre in den Wohnungen, Warm- und Kaltwasserleitungen aus geeigneten Rohrleitungen einschl. Dämmung. Verbrauchsmessung über Kalt-und Warmwasseruhr an jeder Installationsschachtanbindung. Bäder mit Sanitärobjekten in weiß, Einbaubadewanne oder Duschwanne mit Wannenfüll- und Brausegarnitur einschl. Handbrause, Waschtisch mit Einhebelmischbatterie, Eurotiefspülklosett mit WC-Sitz und Deckel, Waschmaschinen- und Küchenspülenanschluss. Ausführung aller Sanitärobjekte und Armaturen in exklusivem, modernen Design.
14. Sonstiges
Gemeinschaftsanlage mit Verstärker für TV-Anschluss bzw. Kabelanschluss. Hausnummernschild. Briefkästen im Eingangsbereich Hausflur. Anbau von Balkonen gem. Vorgaben Statik und Denkmalschutz. Die Toleranzen im Hochbau DIN 18202 können auf Grund der Tatsache, dass das zu sanierende Gebäude vor 1900 erbaut wurde, nur bedingt eingehalten werden. Dies betrifft insbesondere die Rechtwinkeligkeit und die Ebenheitstoleranzen der Altbauwände, Fußböden und Decken. Außerdem muss bemerkt werden, dass die Abstände der Sanitärgegenstände nicht in jedem Fall der DIN 18022 (Planungsgrundlagen Küchen, Bäder und WCs im Wohnungsbau) entsprechen.

Gestaltung des Hofes sowie Gartens nach Absprache und Angabe des Architekten bzw. Auflagen der Baubehörde.
16. Sonderwünsche
Können jederzeit nach Absprache gegen Mehrpreis realisiert werden, sofern sie keinen Eingriff ins Gemeinschaftseigentum nach sich ziehen.

